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Interview23.03.2021

Verantwortungsvolles Reisen ist möglich

Was die gebeutelte Tourismusbranche braucht

Rainer Hageloch - Vorstand AER Kooperation AG Quelle: AER Kooperation/ Tom Koenig Rainer Hageloch Vorstand AER Kooperation AG
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"Reisen sind nicht die Infektionstreiber, dennoch wird eine sichere und bequeme Lösung zum Nachweis einer Covid-19-Impfung eine wichtige Rolle beim Reisen der Zukunft spielen und Reise-Erleichterungen mit sich bringen", sagt Rainer Hageloch. Vorstand AER Kooperation AG. An die Politik hat er klare Erwartungen.





Ein Jahr Corona-Krise hat insbesondere die Reisebranche hart getroffen. Welche Rolle können digitale Tools wie ein europäischer Impf-oder Immunitätspass für einen Neustart der Branche spielen?
Die Reisebranche hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass verantwortungsvolles Reisen unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards möglich und eine differenzierte Betrachtung nach Zielen überfällig ist, da viele Reiseziele eine deutlich niedrigere Inzidenzen aufweisen als Deutschland selbst. Reisen sind nicht die Infektionstreiber, dennoch wird eine sichere und bequeme Lösung zum Nachweis einer Covid-19-Impfung eine wichtige Rolle beim Reisen der Zukunft spielen und Reise-Erleichterungen mit sich bringen. Dabei sollte der digitale Impfpass universell auf der ganzen Welt seine Gültigkeit besitzen und per Smartphone greifbar sein.

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Insbesondere Digitalunternehmen rüsten sich nach Medienberichten bereits für Übernahmen anderer Firmen. Was bedeutet das für die Branche?
In diesen Zeiten ist eine Positionierung am Markt überlebensnotwendig und insbesondere Digitalunternehmen wittern hierauch die Chance, sich neu aufzustellen und zu vergrößern. Final wird der Markt auch ein Stück weit bereinigt werden und Raum für Neues schaffen.

Welche Chancen sehen Sie auf der anderen Seite in Vernetzung und digitalen Vertriebsmöglichkeiten für die klassischen Reisebüros und -veranstalter?
Wie eine Vielzahl anderer Wirtschaftszweige erfährt auch der Tourismus mit der Digitalisierung einen grundlegenden Wandel und die Vernetzung innerhalb der Branche ist deutlich intensiver und besser geworden. So ist die enge Verknüpfung von Online-und Offline-Vertrieb schon lange in den Köpfen verankert und Teil der Strategie von Reisebüros und -veranstaltern. Die großen Chancen liegen dabei in den zusätzlichen digitalen Vertriebsmöglichkeiten, wo automatisierte Prozesse maßgeblich helfen, Kontakte und Buchungen zu generieren und Abläufe zu vereinfachen. Am Beispiel von axolot, der B2B Plattform der AER Spezialveranstalter für außergewöhnliche Reisen, unterstützt die automatisierte Übernahme der Daten das Reisebüro bei der Buchung und vereinfacht die Abläufe bei Änderungswünschen durch den Klienten und dem Reiseveranstalter erheblich. Der manuelle Abgleich der Daten entfällt und bringt eine essenzielle Zeit-und Arbeitsersparnis für den Counter mit sich.

Wie sollte die Politik die Branche beim Neustart unterstützen?
Die Tourismusbranche erwartet von der Politik klare Perspektiven sowie eine Nachjustierung des Gesetzesentwurfs im Bereich des Insolvenzschutzes und des Reisesicherungsfonds, da hier gerade kleineren und mittleren Reiseunternehmen sehr viel abverlangt wird. Durch vermehrtes Testen, Impfen, einer konsequenten Kontaktnachverfolgung sowie einer breit aufgestellten Hygienekonzeptstrategie wird sicheres Reisen machbar sein und sollte auch ermöglicht werden.

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