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Viele KMU haben nicht die Ressourcen für Fachzeitschriften

Was Open Access für forschende Unternehmen bedeutet

Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH Quelle: FFG/Martin Lusser Henrietta Egerth Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH 02.10.2018
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Uwe Schimunek
Freier Journalist
Meinungsbarometer.info
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Die FFG agiert als One-Stop-Shop für anwendungsorientierte, wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung in Österreich und ist natürlich auch seit jeher mit der Frage konfrontiert, wie Forschungsergebnisse kommuniziert und publiziert werden. Im Gegensatz zur reinen Grundlagenforschung ist aber in der angewandten Forschung oft eine wissenschaftliche Publikation nicht das primäre Projektergebnis. Viele Projektpartner und Unternehmen bemühen sich um den Schutz des gewonnenen geistigen Eigentums und sehen von einer Publikation ab (Stichworte Vertraulichkeit, Wettbewerb).
 
Wenn FördernehmerInnen sich für die Publikation ihrer Ergebnisse entscheiden, ist der Open Access Weg sicherlich ein sehr stimmiger. Auch, weil zB viele KMUs nicht die Ressourcen haben, Fachzeitschriften zu abonnieren oder für einzelne Artikel hohe Summen zu zahlen. Open Access ermöglicht Unternehmen kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und damit zu aktuellem Fachwissen, das Basis für weitere Forschungsarbeiten und Innovationen ist.
 
Generell begrüßen wir die Open Access Bemühungen auch in unserer Funktion als Nationale Kontaktstelle für das EU-Forschungsrahmenprogramm. In der laufenden österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wird gerade „Horizon Europe“ (2021 – 2027), das Nachfolgeprogramm vom aktuell laufenden „Horizon 2020“, erarbeitet, wo ebenso Open Access Bestrebungen und die Grundsätze aus Plan S einfließen sollen. Damit wird zunehmend dem Anspruch Rechnung getragen, dass die Öffentlichkeit freien Zugang zu Ergebnissen von Forschungsprojekten bekommt, die sie letztlich finanziert hat.

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