Menue-Button
← FACHDEBATTE
Interview07.12.2020

Kooperationen für mehr Kundenzufriedenheit und Regionalität

Wie stationärer Handel und Onlinehandel sich in Österreich ergänzen können

Mag. Iris Thalbauer - Geschäftsführerin, Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Handel Quelle: WKÖ/ Georg Wilke Mag. Iris Thalbauer Geschäftsführerin Bundessparte Handel Wirtschaftskammer Österreich
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Uwe Schimunek
Freier Journalist
Meinungsbarometer.info
ZUR FACHDEBATTE

"Wissen, Bildung, Information sollten durch den Staat zur Verfügung gestellt werden und somit den Händlern ein Werkzeug gegeben werden", fordert WKÖ-Expertin Iris Thalbauer mit Blick auf die Digitalisierungsbestrebungen des Einzelhandels in Österreich. Sie zeigt sich indes überzeugt, dass das klassische Ladengeschäft bedeutsam bleiben wird.





Aktuelle Studien bescheinigen dem Einzelhandel verstärkte Bemühungen beim Aufbau digitaler Vertriebskanäle. Wo steht der hiesige Einzelhandel auf dem Weg der Digitalisierung aus Ihrer Sicht?
Unterschiedlich je nach Branche. Die Branchen, die affin zum Internet sind, sind weiter fortgeschritten in der Entwicklung. Generell sind ca. 30% derzeit im Bereich Onlinehandel tätig.

JETZT HERUNTERLADEN

DIE DOKUMENTATION DIESER FACHDEBATTE

DIE DOKUMENTATION ENTHÄLT

alle Debattenbeiträge ungekürzt im Original
Übersicht aller aktiven Debattenteilnehmer
Summary für Ihr Top-Management
MEHR ERFAHREN


Inwieweit können Kooperationen und Verbundlösungen bei den Online-Angeboten dem hiesigen Einzelhandel gegen die Übermacht der großen Internetkonzerne helfen?
Die Logistik muss verbunden werden. Die Internetgiganten verfügen meist über ein einziges Lager, man erhält verschiedene Produkte gesammelt aus einer Hand. Kooperationen in dieser Hinsicht würden die Kundenzufriedenheit steigern und können auch die Regionalität betonen.

Digitalisierungs-Projekte erfordern oft erhebliche Investitionsmittel, wie sollte der Staat die Einzelhändler dabei unterstützen?
Möglichst viel Know How den Händlern zur Verfügung zu stellen. Wissen, Bildung, Information sollten durch den Staat zur Verfügung gestellt werden und somit den Händlern ein Werkzeug gegeben werden.

Zuletzt ein Blick nach vorn: Welche Rolle spielen die klassischen Ladengeschäfte für den Einzelhandel dauerhaft noch?
Eine große. Vielen Kunden ist nach wie vor die Haptik wichtiger als die schnelle Verfügbarkeit im Onlinehandel. Die Corona-Krise ist kein Dauerzustand, stationärer Handel und Onlinehandel ergänzen sich. Das persönliche Einkaufserlebnis wird nach wie vor im Vordergrund stehen.

UNSER NEWSLETTER
Newsletter bestellen JETZT BESTELLEN
■■■ WEITERE BEITRÄGE DIESER FACHDEBATTE

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Helmut Dedy
Hauptgeschäftsführer
Deutscher Städtetag

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages
Handel | Digitalisierung

Die Solidarität mit dem lokalen Handel ■ ■ ■

Wo der Deutsche Städtetag den Einzelhandel in ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Helmut Dedy
Hauptgeschäftsführer
Deutscher Städtetag

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Carolin Reuther
Geschäftsführung
CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Carolin Reuther - Geschäftsführung, CityInitiative Bremen Werbung e.V.
Handel | Digitalisierung

Händler brauchen weitere Förderungen ■ ■ ■

Und wie Kampagnen und Initiativen dem regionalen ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Carolin Reuther
Geschäftsführung
CityInitiative Bremen Werbung e.V.

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Christoph Wenk-Fischer
Hauptgeschäftsführer
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland

Christoph Wenk-Fischer - Hauptgeschäftsführer Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh)
Handel | Digitalisierung

Welche Ladengeschäfte in der digitalen ■ ■ ■

Und wie die Corona-Krise die Defizite im ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Christoph Wenk-Fischer
Hauptgeschäftsführer
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland

ZUR FACHDEBATTE

ÜBER UNSERE FACHDEBATTEN

Meinungsbarometer.info ist die Plattform für Fachdebatten in der digitalen Welt. Unsere Fachdebatten vernetzen Meinungen, Wissen & Köpfe und richten sich an Entscheider auf allen Fach- und Führungsebenen. Unsere Fachdebatten vereinen die hellsten Köpfe, die sich in herausragender Weise mit den drängendsten Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

überparteilich, branchenübergreifend, interdisziplinär

Unsere Fachdebatten fördern Wissensaustausch, Meinungsbildung sowie Entscheidungsfindung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Sie stehen für neue Erkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit unseren Fachdebatten wollen wir den respektvollen Austausch von Argumenten auf Augenhöhe ermöglichen - faktenbasiert, in gegenseitiger Wertschätzung und ohne Ausklammerung kontroverser Meinungen.

kompetent, konstruktiv, reichweitenstark

Bei uns debattieren Spitzenpolitiker aus ganz Europa, Führungskräfte der Wirtschaft, namhafte Wissenschaftler, Top-Entscheider der Medienbranche, Vordenker aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie internationale und nationale Fachjournalisten. Wir haben bereits mehr als 600 Fachdebatten mit über 20 Millionen Teilnahmen online abgewickelt.

nachhaltig und budgetschonend

Mit unseren Fachdebatten setzen wir auf Nachhaltigkeit. Unsere Fachdebatten schonen nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das eigene Budget. Sie helfen, aufwendige Veranstaltungen und überflüssige Geschäftsreisen zu reduzieren – und trotzdem die angestrebten Kommunikationsziele zu erreichen.

mehr als nur ein Tweet

Unsere Fachdebatten sind mehr als nur ein flüchtiger Tweet, ein oberflächlicher Post oder ein eifriger Klick auf den Gefällt-mir-Button. Im Zeitalter von X (ehemals Twitter), Facebook & Co. und der zunehmenden Verkürzung, Verkümmerung und Verrohung von Sprache wollen wir ein Zeichen setzen für die Entwicklung einer neuen Debattenkultur im Internet. Wir wollen das gesamte Potential von Sprache nutzen, verständlich und respektvoll miteinander zu kommunizieren.