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Gastbeitrag29.09.2023

Daten sind die einzige Möglichkeit, die Versorgungsknappheit zu überbrücken

Wie datengestützte Lösungen das Gesundheitssystem entlasten

Dr. Eckart Pech - Geschäftsführender Direktor Consumer and Health Management Information Systems, CompuGroup Medical Quelle: CompuGroup Medical Dr. Eckart Pech Geschäftsführender Direktor Consumer and Health Management Information Systems CompuGroup Medical
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Dipl.- Journ. Nikola Marquardt
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"Es ist von jeher das Anliegen von CGM, dass niemand leiden oder gar sterben soll, nur weil einmal irgendwann eine medizinische Information fehlt.“ So erklärt Dr. Eckart Pech, Geschäftsführender Direktor Consumer and Health Management Information Systems, die Vision der CompuGroup Medical.





Herr Dr. Pech, was sind Versorgungsdaten und wofür werden sie benötigt?
Wir verwenden den Begriff Versorgungsdaten für alle Daten, die im Gesundheitssystem an verschiedensten Stellen anfallen. Die Corona-Pandemie zum Beispiel hat sehr deutlich gezeigt, was passiert, wenn Versorgungsdaten nicht effizient genutzt werden. Wir waren in Deutschland sehr stark abhängig von Daten, die in anderen Ländern erhoben wurden, insbesondere im Bereich des Monitorings und der Forschung. Das sind Bereiche, in denen sehr viel von einer validen Datenbasis abhängt. Aber auch unabhängig von COVID-19 ist Transparenz fundamental wichtig. Wie und wo breiten sich gerade Krankheiten aus? Wo entstehen Lieferengpässe? Durch Störungen der Lieferketten entstehen beispielsweise aktuell leider immer wieder Lücken in der Medikamentenversorgung. Nur durch eine Betrachtung von Versorgungsdaten lässt sich eine effektive Allokation von Ressourcen gewährleisten. Zwar kann die Produktion nicht kurzfristig angepasst werden, aber man kann die Bestände wesentlich effizienter nutzen, wenn man weiß, wo etwas zu welchem Zeitpunkt gebraucht wird.   

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Inwiefern profitieren Patientinnen und Patienten durch den Zugang zu und die Nutzung von Versorgungsdaten?
Indem eine höhere Versorgungsqualität ermöglicht wird. Damit können zum Beispiel Medikamentenflüsse gesteuert werden, die Arzneimittel kommen dort an, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Es ist von jeher das Anliegen von CGM, dass niemand leiden oder gar sterben soll, nur weil einmal irgendwann eine medizinische Information fehlt. Ganz konkret sorgen die Digitalisierung und die Nutzung von Versorgungsdaten dafür, dass sich der Zugang zur medinischen Versorgung verbessert. Als Patientin oder Patient kann ich zum Beispiel ärztliche Praxen in meiner Nähe finden und die Termine direkt online buchen. Behandelnde profitieren von der Möglichkeit automatisierter Prozesse in den Arztinformationssystemen: Bei der Gefahr von Kontraindikationen durch die Einnahme unterschiedlicher Medikamente erscheinen vor der Verordnung Warnhinweise. Außerdem unterstützen wir bei der Diagnose seltener Erkrankungen. Durchschnittlich dauert es fünf Jahre – in nicht wenigen Fällen sogar viel länger –, bis eine seltene Erkrankung diagnostiziert wird, was bei Betroffenen und Angehörigen oftmals zu viel Leid führt. Diesen Zeitraum können wir im Idealfall deutlich verkürzen.

Dass datengestützte Lösungen Ärztinnen und Ärzte auf für ihre Patientinnen und Patienten geeignete klinische Studien hinweisen, ist ein weiterer großer Vorteil. Nicht selten ist die Teilnahme an einer klinischen Studie die letzte Hoffnung für Patientinnen und Patienten mit Krebs oder anderen schweren Krankheiten. eAU und eRezepte sorgen zudem für einfachere Abläufe und Transparenz über die Verfügbarkeit von Medikamenten und ersparen unnötige Umwege und Rückfragen für Behandelnde und Behandelte.

Können datengestützte Lösungen auch den Pharmastandort stärken?
Definitiv, und zwar in vielerlei Hinsicht! In der Forschung können sie dabei unterstützen, eine höhere Qualität zu erreichen und Prozesse zu vereinfachen. Mithilfe von Real-World Evidence, also versorgungsnahen Daten, liefern sie der pharmazeutischen Industrie wertvolle Zusatzinformationen, die Forschungsprojekte verschlanken und dadurch die Kosten reduzieren. Darüber hinaus helfen datenbasierte Scorings dabei, potenzielle Teilnehmende für klinische Studien zu identifizieren und zu vermitteln. Dort sind die Prozesse an vielen Stellen noch sehr komplex, obwohl ohne Studienteilnehmende die Forschung nicht möglich ist. Generell ist die Forschung durch pharmazeutische Unternehmen ein wichtiger Baustein für Innovationen. Zusätzlich verbessern die datenbasierten Insights und Analysen die strategische Planung sowie die Ressourcenzuweisung.  

Was macht die CGM zu einem attraktiven Partner für die Pharmaindustrie?
Generell macht uns unser jahrzehntelanger Erfahrungsschatz in der Gesundheitsbranche, die Kompetenz in Bezug auf verschiedenste Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitssystems sowie unsere internationale Vernetzung zu einem starken Partner. Dadurch profitieren Unternehmen, da wir Sachverhalte auch aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten können. Mit unseren Kommunikationslösungen erreichen wir jeden Tag etwa jede zweite niedergelassene ärztliche Praxis, jede vierte Apotheke sowie Millionen von Patientinnen und Patienten. Unser Closed-Loop-Portfolio bietet Lösungen in allen Bereichen: Analyse, Bewertung, Beratung, Durchführung, Reporting und Tracking sowie in der Optimierung und Kommunikation. In diesem Spektrum schaffen wir die optimale Verbindung.

Welche Lösungen der CGM tragen besonders dazu bei, die Versorgungssicherheit und den Pharmastandort zu stärken?
Unser Tool GHG Praxisdienst ist sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Studienzentren eine große Entlastung bei der Rekrutierung von Studienteilnehmenden. Neben den vielen weiteren Modulen der Anwendung, die u. a. bei der Identifikation seltener Erkrankungen unterstützen, wissenschaftliche Informationen bieten oder Medical Scores errechnen, können damit mehr Studienteilnehmende rekrutiert und neue Forschungsergebnisse gewonnen werden. Auch mit Blick auf die bestehenden Lieferengpässe kann der Market Movement Monitor helfen. Wenn Lieferengpässe frühzeitig erkannt werden und Vorkehrungen getroffen werden können, ist das ein wichtiger Schritt für die Pharmaindustrie und für die Versorgung der Menschen.

Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie HIER das Interview mit Dr. Pech in voller Länge.

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