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Bericht12.01.2016

Vorhang auf für barrierefreies Kulturerlebnis

Wie Sennheisers neue Technologie „MobileConnect“ Menschen mit Hör- und Sehbeeinträchtigung wieder am kulturellen Leben teilhaben lässt

Barrierefreier Kulturgenuss Quelle: Sennheiser Alexander Hiller Redakteur Meinungsbarometer.info
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Jeder fünfte Mensch mit eingeschränkter Seh- und Hörkraft verzichtet auf den Besuch von kulturellen Veranstaltungen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Ipsos im Auftrag von Sennheiser. Vor diesem Hintergrund hat Sennheiser jetzt seine jahrzehntelange Audio-Expertise genutzt und mit „MobileConnect“ eine Lösung entwickelt, die allen Menschen unabhängig von Sprache, Hör- und Sehvermögen einen entscheidenden Mehrwert bietet und die Teilnahme an kulturellen Angeboten erleichtert.





„Die ganze Welt ist Bühne“ soll einst der große William Shakespeare gesagt haben. Doch genau diese Welt des Theaters, der Oper, von Musical und Kino bleibt vielen Menschen mit eingeschränkter Seh- und Hörkraft verschlossen. Von knapp 6 Millionen Menschen in Deutschland allein mit eingeschränktem Hörvermögen verzichtet noch immer jeder Fünfte auf den Besuch von kulturellen Veranstaltungen. In Schweden sind es rund 23 Prozent, in Spanien, Großbritannien sowie Frankreich sogar knapp 40 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Ipsos im Auftrag von Sennheiser. Vor diesem Hintergrund hat Sennheiser seine jahrzehntelange Audio-Expertise genutzt und mit „MobileConnect“ eine Lösung entwickelt, die allen Menschen unabhängig von Sprache, Hör- und Sehvermögen einen entscheidenden Mehrwert bietet und die Teilnahme an kulturellen Angeboten erleichtert. Als erste deutsche Bühne setzt dafür seit August 2015 das Ernst Deutsch Theater in Hamburg auf das neue streamingbasierte System MobileConnect.

„Wir sind stolz, dass wir dem Ernst Deutsch Theater mit MobileConnect eine wirklich innovative Technologie auf Streaming-Basis anbieten können. Das Theater kann ab sofort bei jeder Vorstellung, durch eine kosteneffektive Investition, eine Hörunterstützung anbieten und so Kultur für viele erlebbarer machen. Gerade vor dem Hintergrund, dass 47 Prozent der Betroffenen unter 60 Jahre alt sind“, erzählt Andy Niemann, Director Business Communication bei Sennheiser. Das Besondere an der neuartigen Technologie ist, dass sie sich unkompliziert in bestehende Infrastrukturen in Theatern oder anderen Kulturinstitutionen integrieren lässt – und gleichzeitig für den Nutzer besonders einfach und intuitiv zu bedienen ist. Die Installation von Sennheiser MobileConnect ist samt Funktionstest innerhalb weniger Stunden erledigt, sofern im Haus bereits eine Mikrofonierung vorhanden ist. System- Updates können zudem per Netzwerk vorgenommen werden.

Der Besucher wiederum muss vorab lediglich eine kostenlose App installieren, die dann die Hörunterstützung und Audiodeskription in Echtzeit auf das Smartphone des Nutzers überträgt. Das bedeutet, dass die Theatergäste die Vorstellung mit ihren mitgebrachten Smartphones (BYOD – Bring your own Device) besuchen, ohne sich vorher an einer Ausgabestation anstellen zu müssen oder auf Hilfe durch das Theaterpersonal angewiesen zu sein. Somit geht MobileConnect konsequent auf die Idee der Inklusion ein und setzt diese um. Die Anwendungsmöglichkeiten sind auch in Zukunft über das Theater hinaus nahezu unbegrenzt. Egal, ob in Kinos, Museen, Universitäten oder Unternehmen, Sennheisers MobileConnect lässt sich schnell und einfach installieren und ist darüber hinaus kosteneffizient im Einsatz. Damit wird für Menschen mit eingeschränkter Hör- und Sehkraft tatsächlich die ganze Welt endlich wieder zur Bühne. Das hätte auch dem genialen William Shakespeare sicher gefallen!

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