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Interview05.10.2020

VÖP unterstützt Multi-Plattform-Strategie

Auf welchem Weg Radio empfangen wird - heute und künftig

 Corinna Drumm, Geschäftsführung Verband Österreichischer Privatsender Quelle: VÖP Gruber Corinna Drumm Geschäftsführerin Verband Österreichischer Privatsender
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Uwe Schimunek
Freier Journalist
Meinungsbarometer.info
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"Die Hörerinnen und Hörer erwarten von „ihrem“ Radiosender, auf allen relevanten Verbreitungsplattformen präsent zu sein", sagt  Corinna Drumm vom Verband Österreichischer Privatsender. Sie freut sich über gestiegenen Radiokonsum und prognostiziert, dass ein Ausspielweg an Bedeutung gewinnen kann.





In den Regionen mit DAB+ Abdeckung hören 71 % der Österreicher mindestens mehrmals im Monat Digitalradio. Welche Bedeutung hat DAB+ heute auf dem Markt?
Radio ist unter den vertrauenswürdigen Medien das schnellste und es ist überall verfügbar. Die Hörerinnen und Hörer erwarten von „ihrem“ Radiosender, auf allen relevanten Verbreitungsplattformenpräsent zu sein. Dazu gehört neben UKW natürlich auch DAB+, ebenso wie IP-basierte Plattformen (z.B. Radioplayer.at), und zukünftig sicher auch „5G-Broadcast“. Diese Multi-Plattform-Strategie unterstützen wir auch als Branchenverband.

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Die Zahl der über DAB+ empfangbaren Programme wächst. Wie bewerten Sie die derzeitige Programmauswahl - und welche Angebote sollte es ggf. noch geben?
Mehr Programmvielfalt ist in erster Linie gut für jede einzelne Hörerin und jeden Hörer. Für sie gilt: Je mehr Auswahlmöglichkeiten, umso besser. Mehr Vielfalt im Medienangebot ist aber auch für die Gesellschaft als Ganzes und ihre demokratischen Strukturen vorteilhaft. Die zunehmende Programmvielfalt im Österreichischen Privatradiomarkt sehe ich daher durchaus positiv, solange eine ökonomisch sinnvolle Geschäftsgrundlage gegeben ist.

IP-basiertes Radio wird häufig auf dem Smartphone genutzt. Welches Potenzial für den digitalen Radioempfang steckt in modernen Handys?
Die Radionutzung ist in den letzten Jahren erfreulicherweise deutlich gestiegen: auf fast dreieinhalb Stunden täglich. Dieser Zugewinn liegt sicher auch an neuen Nutzungssituationen und Endgeräten, darunter Smart Devices. Das Smartphone wird perspektivisch wichtiger werden, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten, die ein 5G-Broadcast Netz bieten kann: 5G-Broadcast ist in der Lage, die Vorteile des Rundfunks als one-to-many-Medium mit der Rückkanalfähigkeit des Internets zu verbinden.

Wie lange braucht es noch welche Distributionswege für Radioprogramme?
Solange wie dies die Hörerinnen und Hörer wollen und es gleichzeitig finanzierbar ist.

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