Menue-Button
← FACHDEBATTE
Interview12.10.2020

Schweizer Privatradio begrüßt vorzeitigen UKW-Ausstieg

Wie in Zukunft was im Radio gehört wird

Florian Wanner - Leiter Radio, CH Regionalmedien AG Quelle: CH Regionalmedien Florian Wanner Leiter Radio CH Regionalmedien AG
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Uwe Schimunek
Freier Journalist
Meinungsbarometer.info
ZUR FACHDEBATTE

"Die DAB+ Programmauswahl in der Schweiz ist gut", konstatiert Florian Wanner von der CH Regionalmedien AG. Als Leiter Radio führt er auch die Geschäfte von Radio 24. Außerdem betreibt sein Haus verschiedene Musikprogramme. Die bevorstehende und vorgezogene UKW-Abschaltung in der Schweiz kommt seinem Unternehmen entgegen.





Bereits in den Jahren 2022/2023 sollen die UKW-Frequenzen in der Schweiz abgeschaltet werden. Wie bewerten Sie den aktuellen Umstiegsplan zu DAB+?
Wir begrüssen den Umstiegsplan und konnten diesen über den Verband Schweizer Privatradios auch mitgestalten. Die privaten Radioveranstalter schalten UKW Anfang 2023 ab und die öffentlich-rechtlichen Sender sechs Monate früher. Diese zeitliche Differenz ist sehr wichtig, da die SRG mehr Möglichkeiten hat für die Kommunikation. Zudem können sie mögliche Beschwerden oder Fragen von Hörern besser abfangen.

JETZT HERUNTERLADEN

DIE DOKUMENTATION DIESER FACHDEBATTE

DIE DOKUMENTATION ENTHÄLT

alle Debattenbeiträge ungekürzt im Original
Übersicht aller aktiven Debattenteilnehmer
Summary für Ihr Top-Management
MEHR ERFAHREN


Wie bewerten Sie die derzeitige Programmauswahl über DAB+ - und welche Angebote sollte es ggf. noch geben?
Die DAB+ Programmauswahl in der Schweiz ist gut. Neben den bestehenden UKW Sendern gibt es weitere DAB-only-Sender, welche vor allem verschiedene Musikstile abdecken. Wir betreiben Virgin Radio Rock, Virgin Radio mit der Musikfarbe HipHop, Hits und Deutschrap sowie Radio Meldoy, welches unser Schlagerprogramm ist.

Inzwischen wird Radio auch im Auto mehrheitlich digital genutzt. Welche Bedeutung hat das für die bevorstehende UKW-Abschaltung?
Eine grosse Bedeutung. Die Autofahrer sind nach wie vor extrem treue Hörer. Hier haben wir eine Herausforderung bei älteren Fahrzeugen, welche kein digitales Empfangsgerät haben.

Auch IP-basiertes Radio wird zunehmend genutzt. Welche Zukunft hat Radio über Antenne dauerhaft?
Wenn Sie mit Antenne die IP-Nutzung meinen, dann denke ich, dass IP die Zukunft (und eigentlich auch schon die Gegenwart) ist. Die Empfangsqualität und die Möglichkeiten mit IP sind viel grösser. Gerade in der Vermarktung bietet IP tolles neues Werbeinventar. In der Schweiz liegt das im Moment noch brach. Allerdings setzt das Bundesamt für Kommunikation auf DAB+, das bedeutet für uns als Veranstalter, dass wir beide Distributionskanäle bedienen müssen. Ein Switch Off von UKW kommt uns daher entgegen aus finanzieller Sicht.

UNSER NEWSLETTER
Newsletter bestellen JETZT BESTELLEN
■■■ WEITERE BEITRÄGE DIESER FACHDEBATTE

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Thomas Rybnicek
Geschäftsführer
Mein Kinderradio

Thomas Rybnicek - Geschäftsführer Mein Kinderradio
DAB+ | Radio

DAB+ als wesentlicher Treiber für die ■ ■ ■

Mein Kinderradio freut sich über fulminante ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Thomas Rybnicek
Geschäftsführer
Mein Kinderradio

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Joe Pawlas
Vorsitzender der Geschäftsführung
Antenne Deutschland

Joe Pawlas - Vorsitzender der Geschäftsführung von Antenne Deutschland
DAB+ | Radio

Antenne Deutschland kündigt zwei ■ ■ ■

Wie der 2. Bundesmux den Markt verändert

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Joe Pawlas
Vorsitzender der Geschäftsführung
Antenne Deutschland

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dr. Georg Plattner
Direktor
RAS Rundfunkanstalt Südtirol

Dr. Georg Plattner, Direktor RAS Rundfunkanstalt Südtirol
DAB+ | Radio

88 DAB+ Programme in Südtirol

Was bei dieser Vielfalt noch fehlt

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dr. Georg Plattner
Direktor
RAS Rundfunkanstalt Südtirol

ZUR FACHDEBATTE

ÜBER UNSERE FACHDEBATTEN

Meinungsbarometer.info ist die Plattform für Fachdebatten in der digitalen Welt. Unsere Fachdebatten vernetzen Meinungen, Wissen & Köpfe und richten sich an Entscheider auf allen Fach- und Führungsebenen. Unsere Fachdebatten vereinen die hellsten Köpfe, die sich in herausragender Weise mit den drängendsten Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

überparteilich, branchenübergreifend, interdisziplinär

Unsere Fachdebatten fördern Wissensaustausch, Meinungsbildung sowie Entscheidungsfindung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Sie stehen für neue Erkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit unseren Fachdebatten wollen wir den respektvollen Austausch von Argumenten auf Augenhöhe ermöglichen - faktenbasiert, in gegenseitiger Wertschätzung und ohne Ausklammerung kontroverser Meinungen.

kompetent, konstruktiv, reichweitenstark

Bei uns debattieren Spitzenpolitiker aus ganz Europa, Führungskräfte der Wirtschaft, namhafte Wissenschaftler, Top-Entscheider der Medienbranche, Vordenker aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie internationale und nationale Fachjournalisten. Wir haben bereits mehr als 600 Fachdebatten mit über 20 Millionen Teilnahmen online abgewickelt.

nachhaltig und budgetschonend

Mit unseren Fachdebatten setzen wir auf Nachhaltigkeit. Unsere Fachdebatten schonen nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das eigene Budget. Sie helfen, aufwendige Veranstaltungen und überflüssige Geschäftsreisen zu reduzieren – und trotzdem die angestrebten Kommunikationsziele zu erreichen.

mehr als nur ein Tweet

Unsere Fachdebatten sind mehr als nur ein flüchtiger Tweet, ein oberflächlicher Post oder ein eifriger Klick auf den Gefällt-mir-Button. Im Zeitalter von X (ehemals Twitter), Facebook & Co. und der zunehmenden Verkürzung, Verkümmerung und Verrohung von Sprache wollen wir ein Zeichen setzen für die Entwicklung einer neuen Debattenkultur im Internet. Wir wollen das gesamte Potential von Sprache nutzen, verständlich und respektvoll miteinander zu kommunizieren.