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Digitalbonus kommt in Bayern gut an

Wie die KMU im Freistaat bei der digitalen Transformation dastehen

Hubert Aiwanger - Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie - Freistaat Bayern Quelle: StMWi / R. Kerl Hubert Aiwanger Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Bayerische Staatsregierung 12.12.2022
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"Die Gestaltung der digitalen Transformation ist eine der wichtigsten Zukunftsherausforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft", konstatiert der bayerische Wirtschafts-Staatsminister Hubert Aiwanger. Er nennt Förderprogramme und Technologieoffensiven - und was getan wird, damit der Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse wird.







Aktuelle Daten bescheinigen dem Mittelstand Fortschritte in der digitalen Transformation. Wo steht der hiesige Mittelstand in Sachen Digitalisierung im Vergleich?
Der bayerische Mittelstand hat die Zeichen der Zeit erkannt und gehandelt. Dies zeigt auch die konstante große Nachfrage nach unseren Unterstützungsangeboten wie beispielsweise dem Digitalbonus mit bisher über 27.000 Anträgen und über 270 Millionen Euro an beantragten Zuschüssen. Dabei stellt das Handwerk mit knapp 29 Prozent die meisten Anträge. Die Pandemie hat den Druck auf Arbeitsorganisation, Produktionsprozesse, Vertrieb und Geschäftsmodelle und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Dies erhöhte die Investitionen in digitale Zukunftstechnologien.

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Wie unterstützen Sie den Mittelstand bei der digitalen Transformation - und welche Programme planen Sie gegebenenfalls?
Die Gestaltung der digitalen Transformation ist eine der wichtigsten Zukunftsherausforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir lassen den Mittelstand nicht alleine mit den Herausforderungen, sondern gestalten da, wo Unterstützung oder Anschub erforderlich sind. Mit unseren Technologieoffensiven Hightech Agenda und Hightech Agenda plus investiert Bayern schon heute in wichtige Zukunftsfelder. Dafür nimmt der Freistaat insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro in die Hand. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bilden unsere Unternehmer von morgen. Wir unterstützen im Rahmen unserer Initiative Gründerland Bayern 19 digitale Gründerzentren an 27 Standorten überall in Bayern. Wir fördern umfassend und investieren insgesamt 120 Mio. Euro allein in die digitalen Gründerzentren. Am 1. Dezember 2022 startet der auf meine Initiative neu eingeführte Energieliquiditätskredit der LfA Förderbank Bayern. Mit dem neuen Darlehensprodukt wird Unternehmen des bayerischen Mittelstands, die aufgrund der aktuellen Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, Liquidität zur Verfügung gestellt.

Welche Unterstützung bekommen mittelständische Unternehmen insbesondere in Sachen IT-Sicherheit und Datenschutz?
IT-Sicherheit ist zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Geschäftstätigkeit und nachhaltige Digitalisierung. Bayern fördert das Thema Cybersecurity bzw. IT-Sicherheit bereits seit vielen Jahren und den Transfer der Wissenschaft in wirtschaftliche Anwendungen. Innovative Kooperationsprojekte im Bereich der kritischen Infrastrukturen sind dabei ein wichtiger Beitrag, um Forschung und Entwicklung im Bereich IT-Security in den Unternehmen weiter voranzubringen. Maßnahmen sind u.a. der Digitalbonus für KMU. Rund 25 % aller Anträge beziehen sich auf IT-Sicherheit.

Welche Herausforderungen sehen Sie durch den Fachkräftemangel bei der Digitalisierung des Mittelstandes?
Für eine erfolgreiche digitale Transformation benötigt man natürlich auch qualifizierte Fachkräfte. Damit der Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse wird, agieren Politik, Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen in engem Schulterschluss. Mit unserem Pakt für berufliche Bildung 4.0 stärken wir die Weiterbildungsbereitschaft der Beschäftigten und Unternehmen. Gerade Klein- und Mittelbetriebe sind auf überbetriebliche Bildungseinrichtungen angewiesen. Das StMWi stellte von 2017 bis 2021 insgesamt Mittel in Höhe von rd. 192 Mio. Euro für die Förderung der überbetrieblichen beruflichen Bildung bereit.

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