Menue-Button
← FACHDEBATTE
Interview02.02.2017

Nürnberg setzt auf Smartphone-Hightech

Wie man in Nürnberg über GPS das passende Restaurant finden kann

Yvonne Coulin, Geschäftsführerin Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg Quelle: Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg Yvonne Coulin Geschäftsführerin Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Alexander Hiller
Redakteur
Meinungsbarometer.info
ZUR FACHDEBATTE

Digitales Hightech beim Tourismusmarketing gibt es auch in Nürnberg. Schon bald soll es hier über mobile Endgeräte eine sogenannte „Around-Me“-Funktion geben, die den Touristen über GPS Restauranttipps, Sehenswürdigkeiten oder Hotels in der unmittelbaren Umgebung einspielt. Was Nürnberg darüber hinaus plant, verrät Yvonne Coulin, Geschäftsführerin Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg, in der Debatte zum digitalen Städtetourismus.





Vom Marketing bis zum Stadtrundgang per App verändert die Digitalisierung den Städtetourismus. Welche digitalen Angebote sind derzeit Ihre wichtigsten? (Bzw.: Welche herausragenden Projekte planen Sie in nächster Zukunft?)
Das wichtigste digitale Medium der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ) ist die kürzlich gerelaunchte Homepage tourismus.nuernberg.de im Responsive Webdesign, d.h. sie ist auf allen mobilen Endgeräten abrufbar. Geplant ist darüber hinaus eine „Around-Me“-Funktion, die den Touristen über GPS Restauranttipps, Sehenswürdigkeiten, Hotels etc. in der unmittelbaren Umgebung einspielt. Außerdem wird es einen Newsroom auf der Homepage geben, in dem alle für Nürnberg touristisch relevanten Beiträge aus den Social Media Kanälen gebündelt dargestellt werden. Darüber hinaus bespielt die CTZ alle gängigen Social Media Kanäle und betreut Blogger, die vorab entsprechend der Marketingthemen und relevanten Quellmärkte durch die CTZ identifiziert werden.

Gerade der Tourismus zu klassischen Sehenswürdigkeiten spricht oft ältere Zielgruppen an. Über welche digitalen Wege sprechen Sie diese an?
Die  Nutzung des Internets auf mobilen Endgeräten findet inzwischen in jeder Altersgruppe statt. Rund 25% der über 50-Jährigen greifen von ihrem Smartphone oder Tablet unterwegs auf Inhalte des Internets zu. Durch die Umstellung der Homepage tourismus.nuernberg.de ins Responsive Webdesin werden alle Altersgruppen angesprochen. 

Das Bundesverkehrsministerium plant nach Medienberichten ein bundesweites E-Ticket für den ÖPNV. Inwieweit kann das den Städte-Tourismus voranbringen? (Bzw.: Schadet es eventuell sogar, weil es Hürden für bestimmte Zielgruppen schaffen könnte?)
Die Bahn ist mit 10% das drittwichtigste Anreisemittel für Touristen nach Nürnberg, sodass ein bundesweites E-Ticket als positiv bewertet werden kann.

Mit Share-Plattformen erwächst den Hotels Konkurrenz durch Privatübernachtungen. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus für Ihre Stadt?
Aus touristischer Sicht sieht die CTZ das Angebot von Sharing Plattformen als Ergänzung zum bestehenden Angebot der Hotels.

■■■ WEITERE BEITRÄGE DIESER FACHDEBATTE

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dirk Eis
Geschäftsführer
Trier Tourismus und Marketing

Dirk Eis, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH
Datendienste | Marketing | Freizeit

Dialog-Marketing im Tourismus immer ■ ■ ■

Wie Trier mit den neuen Anforderungen im ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dirk Eis
Geschäftsführer
Trier Tourismus und Marketing

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Volker Bremer
Geschäftsführer
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Kultur | Freizeit

Weltweit erster Video Summit zog ■ ■ ■

Wie Leipzig mit innovativen digitalen Formaten ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Volker Bremer
Geschäftsführer
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Peter Siemering
Geschäftsführer
BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Peter Siemering, Geschäftsführer der BTZ Bremer Touristik-Zentrale
Marketing | Kultur

Bremen treibt Ausbau von freiem WLAN voran

Wie die Hansestadt digital Touristen lockt

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Peter Siemering
Geschäftsführer
BTZ Bremer Touristik-Zentrale

ZUR FACHDEBATTE

ÜBER UNS

Meinungsbarometer.info ist die Plattform für Fachdebatten in der digitalen Welt. Unsere Fachdebatten vernetzen Meinungen, Wissen & Köpfe und richten sich an Entscheider auf allen Fach- und Führungsebenen. Unsere Fachdebatten vereinen die hellsten Köpfe, die sich in herausragender Weise mit den drängendsten Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

überparteilich, branchenübergreifend, interdisziplinär

Unsere Fachdebatten fördern Wissensaustausch, Meinungsbildung sowie Entscheidungsfindung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Sie stehen für neue Erkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit unseren Fachdebatten wollen wir den respektvollen Austausch von Argumenten auf Augenhöhe ermöglichen - faktenbasiert, in gegenseitiger Wertschätzung und ohne Ausklammerung kontroverser Meinungen.

kompetent, konstruktiv, reichweitenstark

Bei uns debattieren Spitzenpolitiker aus ganz Europa, Führungskräfte der Wirtschaft, namhafte Wissenschaftler, Top-Entscheider der Medienbranche, Vordenker aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie internationale und nationale Fachjournalisten. Wir haben bereits mehr als 600 Fachdebatten mit über 20 Millionen Teilnahmen online abgewickelt.

nachhaltig und budgetschonend

Mit unseren Fachdebatten setzen wir auf Nachhaltigkeit. Unsere Fachdebatten schonen nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das eigene Budget. Sie helfen, aufwendige Veranstaltungen und überflüssige Geschäftsreisen zu reduzieren – und trotzdem die angestrebten Kommunikationsziele zu erreichen.

mehr als nur ein Tweet

Unsere Fachdebatten sind mehr als nur ein flüchtiger Tweet, ein oberflächlicher Post oder ein eifriger Klick auf den Gefällt-mir-Button. Im Zeitalter von X (ehemals Twitter), Facebook & Co. und der zunehmenden Verkürzung, Verkümmerung und Verrohung von Sprache wollen wir ein Zeichen setzen für die Entwicklung einer neuen Debattenkultur im Internet. Wir wollen das gesamte Potential von Sprache nutzen, verständlich und respektvoll miteinander zu kommunizieren.