Menue-Button
← FACHDEBATTE
Interview07.02.2022

Franchiseverband fordert einheitliches Vorgehen bei Pandemie-Rahmenbedingung

Welche Tools für Zugangs- und Kontaktkontrolle eingesetzt werden sollten

Torben Leif Brodersen - Hauptgeschäftsführer Deutscher Franchiseverband e.V. Quelle: DFV Torben Leif Brodersen Hauptgeschäftsführer Deutscher Franchiseverband e.V.
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Dipl.- Journ. Thomas Barthel
Founder & Herausgeber
Meinungsbarometer.info
ZUR FACHDEBATTE

Torben Leif Brodersen vom Deutscher Franchiseverband sagt mit Blick auf die verschiedenen Zugangs- und Kontaktkontroll-Tools: "Die beste Lösung ist die, die am
ehesten mit dem Kundenverhalten in Einklang zu bringen ist." Diese sollten zugleich kohärent sein und zu den regionalen Gegenheiten passen.





Es gibt verschiedene digitale Lösungen zur Zugangskontrolle und Kontaktnachverfolgung in der Pandemie. Welche halten Sie für die beste?
Nach unserer branchenübergreifenden Erfahrung nutzen die Betriebe vor Ort die gesamte Palette der möglichen – digitalen oder auch analogen – Tools. Da gibt es sowohl regionale, als auch branchenspezifische Unterschiede. Die Frage, welche wir am besten finden, würde ich aus einer anderen Perspektive betrachten, nämlich aus der Kundensicht: Die beste Lösung ist die, die am ehesten mit dem Kundenverhalten in Einklang zu bringen ist. Gerade auch vor dem Hintergrund der unterschiedlichen G-Regelungen.

JETZT HERUNTERLADEN

DIE DOKUMENTATION DIESER FACHDEBATTE

DIE DOKUMENTATION ENTHÄLT

alle Debattenbeiträge ungekürzt im Original
Übersicht aller aktiven Debattenteilnehmer
Summary für Ihr Top-Management
MEHR ERFAHREN


Inzwischen gibt es Lösungen unabhängig von Smartphones – mit digitalen Chipkarten oder analog mit Stempeln für bestimmte Innenstädte. Wie finden Sie solche Lösungen?
Da möchte ich gern an die obige Aussage anknüpfen: Die angebotenen Lösungen sollten sich am Kundenverhalten orientieren und möglichst niedrigschwellig sein. Hier kann der Franchisegeber natürlich gegenüber seinen Franchisepartnerinnen und -partnern Empfehlungen aussprechen und Erfahrungswerte bündeln. Aber letztendlich liegt es in der Hoheit der Unternehmer vor Ort, welche Lösungen genutzt werden. Sehr häufig sind es ja eben auch Lösungen, die lokal von den entsprechenden Netzwerken angeboten bzw. aufgebaut werden.

Einzelne Anwendungen sind wegen Datenschutzbedenken in die Kritik geraten. Welchen Stellenwert sollte der Datenschutz bei Zugangs- und  Kontaktnachverfolgungs-Lösungen spielen?
Das ist ein zentraler, sensibler und entscheidender Punkt, wie die Erfahrung mit einzelnen Anbietern zeigt.

Verschiedene Bundesländer setzen auf verschiedene Lösungen, EU-weit gibt es weitere. Was erwarten Sie diesbezüglich von der Politik?
Kohärenz und ein möglichst einheitliches Vorgehen bei der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen. Allerdings muss eben auch klar sein, dass Lösungen, die in Flensburg funktionieren, nicht zwingend auch in Garmisch-Patenkirchen Anwendung finden können. Sie müssen vor Ort praktikabel sein.

UNSER NEWSLETTER
Newsletter bestellen JETZT BESTELLEN
■■■ WEITERE BEITRÄGE DIESER FACHDEBATTE

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dr. Harald Rau
Gesundheitsdezernent
Stadt Köln

Dr. Harald Rau - Gesundheitsdezernent der Stadt Köln
Pandemie | Digitaltechnik

Keine Kompromisse beim Datenschutz

Wie die Zugangskontrollen in Köln gemanagt werden

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Dr. Harald Rau
Gesundheitsdezernent
Stadt Köln

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Ursula Nonnemacher
Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Land Brandenburg

Ursula Nonnemacher - Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Pandemie | Digitaltechnik

Wirksame Kontaktnachverfolgung kommt ■ ■ ■

Auf welche Tools das Land Brandenburg setzt

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Ursula Nonnemacher
Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Land Brandenburg

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Carsten Müller
Vorstandsmitglied
EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Carsten Müller - Vorstandsmitglied, EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.
Pandemie | Digitaltechnik

Gegen unnötigen Datenmüll in der Pandemie

Wie die Europäischen Veranstaltungs-Centren in ■ ■ ■

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Carsten Müller
Vorstandsmitglied
EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

ZUR FACHDEBATTE

ÜBER UNSERE FACHDEBATTEN

Meinungsbarometer.info ist die Plattform für Fachdebatten in der digitalen Welt. Unsere Fachdebatten vernetzen Meinungen, Wissen & Köpfe und richten sich an Entscheider auf allen Fach- und Führungsebenen. Unsere Fachdebatten vereinen die hellsten Köpfe, die sich in herausragender Weise mit den drängendsten Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

überparteilich, branchenübergreifend, interdisziplinär

Unsere Fachdebatten fördern Wissensaustausch, Meinungsbildung sowie Entscheidungsfindung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Sie stehen für neue Erkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit unseren Fachdebatten wollen wir den respektvollen Austausch von Argumenten auf Augenhöhe ermöglichen - faktenbasiert, in gegenseitiger Wertschätzung und ohne Ausklammerung kontroverser Meinungen.

kompetent, konstruktiv, reichweitenstark

Bei uns debattieren Spitzenpolitiker aus ganz Europa, Führungskräfte der Wirtschaft, namhafte Wissenschaftler, Top-Entscheider der Medienbranche, Vordenker aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie internationale und nationale Fachjournalisten. Wir haben bereits mehr als 600 Fachdebatten mit über 20 Millionen Teilnahmen online abgewickelt.

nachhaltig und budgetschonend

Mit unseren Fachdebatten setzen wir auf Nachhaltigkeit. Unsere Fachdebatten schonen nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das eigene Budget. Sie helfen, aufwendige Veranstaltungen und überflüssige Geschäftsreisen zu reduzieren – und trotzdem die angestrebten Kommunikationsziele zu erreichen.

mehr als nur ein Tweet

Unsere Fachdebatten sind mehr als nur ein flüchtiger Tweet, ein oberflächlicher Post oder ein eifriger Klick auf den Gefällt-mir-Button. Im Zeitalter von X (ehemals Twitter), Facebook & Co. und der zunehmenden Verkürzung, Verkümmerung und Verrohung von Sprache wollen wir ein Zeichen setzen für die Entwicklung einer neuen Debattenkultur im Internet. Wir wollen das gesamte Potential von Sprache nutzen, verständlich und respektvoll miteinander zu kommunizieren.