Die Landeshauptstadt Stuttgart fördert ab 2016/17 Elektro-Taxis. Was halten Sie von dieser Idee?
Ich denke für ein flächendeckendes E-Taxinetz braucht es zwei Voraussetzungen. Eine entsprechende Pkw-Flotte. Und zweitens ein eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Wir in München fördern sowohl die Anschaffung von E-Taxis als auch den Ausbau der Ladestationen mit unserem städtischen Förderprogramm zur Elektromobilität. Es sind auch Schnellladestationen an Orten geplant, wo Taxifahrer bevorzugt ihre Pausen einlegen.
Mit welchen Ideen und Programmen fördert die Stadt München die Digitalisierung und die E-Mobilität des Stadtverkehrs?
Wir haben ein spezielles Förderprogramm zur Elektromobilität von 30 Millionen Euro beschlossen. Dazu zählen unter anderem das Direktförderprogramm „München emobil“, das sich vor allem an den Wirtschaftsverkehr richtet, als auch der bereits erwähnte Aufbau von 100 weiteren Ladesäulen im öffentlichen Raum bis 2017. Mit dem EU-Projekt Smarter Together im Münchner Westen wird an den konkreten Herausforderungen für urbanes Leben gearbeitet. Es geht unter anderem um E-Mobilität und Konzepte für nachhaltige Mobilität und die digitale Vernetzung der Infrastruktur. Das Thema Digitalisierung im motorisierten Individualverkehr läuft derzeit stark im Bereich „Vernetzung von Fahrzeugen“ und „Autonomes Fahren“. Eine Entwicklung, die in den einschlägigen Münchner Unternehmen stattfindet.
Welche Chancen räumen Sie der städtischen E-Mobilität ein und welche Chancen ergeben sich für den Stadtraum der Zukunft?
Elektromobilität ist kein Nischenthema mehr, sondern begeistert immer mehr Bürgerinnen und Bürger. Die moderne und lokal emissionsfreie Technologie ist für München ein wichtiger Baustein für eine nachhaltig gestaltete Zukunft.



