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Interview11.05.2016

Opel kündigt revolutionäres Elektroauto an

Wie die Rüsselheimer die Elektromobilität für die breite Masse attraktiv machen wollen

Joachim Koschnicke, Vice President Government Relations & Public Policy Europe, Opel Group Quelle: Opel Group Joachim Koschnicke Bitte auswählen Adam Opel AG
INITIATOR DIESER FACHDEBATTE
Alexander Hiller
Redakteur
Meinungsbarometer.info
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Im Zuge der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte kündigt Joachim Koschnicke, Vice President Government Relations & Public Policy Europe bei Opel, im Interview auf Meinungsbarometer.info ein neues revolutionäres E-Auto an. Doch was steckt hinter den Planungen des Herstellers und wie wollen die Rüsselheimer das Elektroauto tatsächlich massentauglich machen?





Wie bewerten Sie die neue Kaufprämie der Bundesregierung für E-Autos?
Wir begrüßen die angekündigte Kaufprämie, die aus unserer Sicht ein wichtiges Instrument zur Förderung der Elektromobilität ist. Mit der Entscheidung für die Prämie, die Industrie und Hersteller sich teilen, stellt die Bundesregierung die richtigen Weichen, damit die Elektromobilität in Deutschland Fahrt aufnehmen kann. Bei einem so bedeutsamen Zukunftsthema ist es wichtig, dass Industrie und Politik an einem Strang ziehen.
Weitere Maßnahmen – etwa der Aufbau einer bundesweiten Ladeinfrastruktur – sind allerdings ebenso wichtig und müssen nun rasch umgesetzt werden, um Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln.

Ist die Forcierung der Elektromobilität sinnvoll oder wären alternative Antriebssysteme bzw. die Optimierung bestehender Antriebssysteme besser?
Elektromobilität wird eine Antriebsart der Zukunft sein. Insofern sind die jetzt von der Politik vorgestellten und von der Industrie mitgetragenen und mitfinanzierten Maßnahmen ein wichtiges Signal, um den Markthochlauf von E-Autos zu beschleunigen.
Darüber hinaus arbeitet Opel kontinuierlich an der Optimierung bestehender Antriebssysteme, die auch weiterhin wichtig bleiben werden. Hierzu zählen Diesel- und Benzinmotoren, genauso wie auch Gasantriebe, die ebenfalls die Beimischung regenerativer Kraftstoffe erlauben.

Welche Fahrzeuge bieten Sie derzeit im E-Segment an?
E-Autos sind ein wichtiger Teil unserer Bemühungen, die Emissionen zu reduzieren und die Mobilität der Zukunft mitzugestalten. Opel ist in Europa seit jeher Vorreiter in Sachen Elektromobilität gewesen. Bereits im Jahr 2011 haben wir als erster deutscher Hersteller mit dem Ampera ein elektrisch betriebenes, voll alltagstaugliches E-Auto auf den Markt gebracht.
Nächstes Jahr machen wir nun den nächsten Schritt: Im Zuge der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte werden wir ein revolutionäres neues Elektroauto mit zukunftsweisender Batterie-Technologie auf den Markt bringen, den Ampera-e. Mit diesem Fahrzeug wird Opel bei Design, Funktionalität und Reichweite neue Maßstäbe setzen und seine Führungsrolle in der Elektromobilität unterstreichen.

Welche Planungen haben Sie in Bezug auf E-Fahrzeuge?
Der neue Ampera-e kommt 2017 auf den Markt. Mit vollgeladener Batterie wird er über eine größere Reichweite als die meisten anderen Elektroautos verfügen und zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden. Zudem bietet der Ampera-e mit fünf Sitzplätzen enorme Funktionalität und gleichzeitig mit bester digitaler Vernetzung auch noch jede Menge Fahrspaß. Wir werden mit dem Wagen dazu beitragen, die Kosten der Technologie zu senken und werden erneut unserem Anspruch gerecht, innovative Entwicklungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

■■■ WEITERE BEITRÄGE DIESER FACHDEBATTE

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EIN DEBATTENBEITRAG VON
Hartmut Rauen
stellvertretender Hauptgeschäftsführer
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

EIN DEBATTENBEITRAG VON
Kurt Sigl
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Bundesverband eMobilität

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EIN DEBATTENBEITRAG VON
Kurt Sigl
Präsident
Bundesverband eMobilität

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Universität Stuttgart

Prof. Dr. Kai Peter Birke, Institut für Photovoltaik, Abt. Elektrische Energiespeichersysteme der Universität Stuttgart
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EIN DEBATTENBEITRAG VON
Prof. Dr. Kai Peter Birke
Professor
Universität Stuttgart

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