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27.11.2022
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17.03.2022 | BEST FOR BUSINESS | SONDERTHEMA
TECHNOLOGIE UND TEILHABE

PIONIER IN DER UNTERSTÜTZTEN KOMMUNIKATION

Wie Prentke Romich Deutschland mit elektronischen Hilfen mehr Teilhabe ermöglicht

ZoomDas Team von Prentke Romich Deutschland gibt Menschen nicht nur eine Stimme, sondern interessiert sich auch für das, was sie sagen.

Das Team von Prentke Romich Deutschland gibt Menschen nicht nur eine Stimme, sondern interessiert sich auch für das, was sie sagen. [Quelle: Prentke Romich Deutschland / A. Dahlmeier]


Unterstützte Kommunikation – damit wir einander verstehen
Die zwischenmenschliche Kommunikation, das wechselseitige Verstehen und die damit entstehende soziale Verbundenheit sind elementare Grundbedürfnisse eines jeden Menschen. 

Personen, die aufgrund einer Behinderung nicht oder nur sehr schwer verständlich sprechen, können diese vermeintlich selbstverständlichen Kommunikationsprozesse jedoch häufig nicht realisieren. 

Genau um diesen Personenkreis geht es im sonderpädagogischen Fachgebiet „Unterstützte Kommunikation“ (UK).

Unterstützte Kommunikation – weil jeder etwas zu sagen hat
Unterstützte Kommunikation eignet sich für Menschen aller Altersgruppen und erfordert keine besonderen Voraussetzungen. Das Ziel von Unterstützter Kommunikation ist es, die individuell vorhandenen Ausdrucksfähigkeiten der Person zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Neben Gesten, Gebärden, Symbolkarten, Kommunikationsbüchern usw. werden dabei auch verschiedenartige Hilfsmittel mit Sprachausgabe verwendet.

Unterstützte Kommunikation – seit über 30 Jahren das Anliegen von PRD
Die Firma Prentke Romich Deutschland (PRD) berät und versorgt seit über 30 Jahren Menschen, die nicht bzw. nicht verständlich sprechen können, im Hinblick auf individuelle Möglichkeiten der „Unterstützten Kommunikation“ (UK). Die Sprachausgabegeräte, die dabei zum Einsatz kommen, geben der Person eine Stimme und erweitern so ihren Handlungsradius und den Kreis der potenziellen Gesprächspartner. Das sind wichtige Aspekte beim Gestalten von Teilhabe und beim Erlangen von Selbständigkeit.

Damit ist die Firma mit Sitz in Kassel ein Pionier für elektronische Lösungen auf dem Gebiet der UK in Deutschland. Seine Wurzeln hat das Unternehmen in den USA, wo bereits in den 60er Jahren der Ingenieur Ed Prentke und der Student Barry Romich dieselbe Mission verfolgten, mit elektronischen Hilfsmitteln gezielt Menschen mit eingeschränkter Kommunikation ein Mehr an Teilhabe zu ermöglichen. Die beiden schlossen sich zusammen und gründeten 1966 die Firma Prentke Romich Company.

Individuelle Beratung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Versorgung
PRD legt Wert auf eine individuelle Beratung. Die Mitarbeiter nutzen ihr umfangreiches Fachwissen und die langjährige Erfahrung im Bereich der Unterstützten Kommunikation, um festzustellen, ob und welche Kommunikationshilfe für die betroffene Person geeignet ist und wie eine optimale Ansteuerung aussehen sollte. Bei Bedarf kommt eine Beraterin oder ein Berater zum Kunden nach Hause oder in die Einrichtung und klärt in Verbindung mit der Familie und dem Team in Ruhe die kommunikativen Ziele, Bedürfnisse und Möglichkeiten. Bei der Beratung werden verschiedene Geräte vorgestellt und mit dem Benutzer ausprobiert. Gemeinsam mit allen Beteiligten wird dann überlegt, welches Gerät den Fähigkeiten und Bedürfnissen der behinderten Person am meisten entspricht. Die Palette reicht von einfachen Hilfsmitteln für erste Kommunikation bis hin zu leistungsfähigen Kommunikationshilfen für eine freie Kommunikation. 

Bei der Versorgung mit einer Kommunikationshilfe ist es von entscheidender Bedeutung, dass möglichst viele Personen aus dem Umfeld den Benutzer unterstützen. Wer dabei welche Aufgaben übernehmen wird und wie der Informationsfluss zwischen Schule/Werkstatt und Familie/Wohnheim am besten gestaltet werden kann, ist ebenfalls ein Thema der Beratung.

Kommunikationsgeräte von PRD werden bei den unterschiedlichsten Diagnosen eingesetzt
Die Gründe für eine Kommunikationsbehinderung sind vielfältig. Eine erfolgreiche Hilfsmittelversorgung hängt nicht davon ab, ob eine spezielle Diagnose wie z. B. Autismus, Down-Syndrom, Aphasie, Cerebralparese, ALS, Rett-Syndrom, Schädel-Hirn-Trauma etc. gestellt wurde. Entscheidend bei der Anpassung des Hilfsmittels ist, welche Fähigkeiten und Kommunikationsbedürfnisse die Person hat und in welchem sozialen Umfeld sie lebt. 

UK-erfahrene Pädagogen und Therapeuten von PRD beraten deutschlandweit
Die PRD-Berater sind über ganz Deutschland verteilt. Beratungsbesuche sind für die Interessenten kostenfrei und unverbindlich.

Die Terminvereinbarung erfolgt unkompliziert durch einen Anruf bei der zentralen Terminvergabe im PRD-Büro: 0561 78559-18

Kommunikationsgeräte von PRD werden von der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert
Die Kommunikationsgeräte von PRD sind Hilfsmittel im Sinne von § 33 SGB V, für die bei der Krankenkasse eine Kostenübernahme beantragt werden kann. Dazu muss das jeweilige Gerät vom Arzt verordnet werden.

Kommunikationsgeräte von PRD sind so vielfältig und individuell wie ihre Nutzer
Bei den dynamischen Kommunikationshilfen mit Sprachausgabe finden Sie bei PRD die NovaChat- und PRiO-Geräte der Firma Saltillo sowie die Accent-Geräte der Firma PRC. Alle drei Systeme sind in Deutschland exklusiv bei PRD erhältlich.

Symbol- und schriftbasierte Wortschatzprogramme für die unterschiedlichen Zielgruppen und diverse Bedienoptionen ermöglichen die effektive Anpassung an die kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Benutzers. Zahlreiche Variationen und Ergänzungsmöglichkeiten lassen Kommunikationshilfen von PRD zu Alltagsbegleitern werden, die mit dem Nutzer mitwachsen und ihn über Jahre in seiner Kommunikation unterstützen.