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04.08.2020
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03.07.2020 | BEST FOR BUSINESS | SONDERTHEMA
DIGITALISIERUNG IN DER WOHLFAHRT

DER PARITÄTISCHE WOHLFAHRTSVERBAND

Gleichwertigkeit aller Prinizipien

Spitzenverband legt Wert auf Digitalisierung

Spitzenverband legt Wert auf Digitalisierung [Quelle: Paritätischer ]


Der Paritätische ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in der BRD.
Er ist Dachverband von über 10.000 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Mit seinen 15 Landesverbänden und mehr als 280 Kreisgeschäftsstellen unterstützt der Paritätische die Arbeit seiner Mitglieder.
Er repräsentiert und fördert seine Mitgliedsorganisationen in ihrer fachlichen Zielsetzung und ihren rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen. Durch verbandseigene Institutionen trägt er bei zur Erhaltung, Zusammenarbeit und Neugründung von Organisationen und Einrichtungen der Sozialarbeit.

Unsere Aufgaben und Werte:
Massenarbeitslosigkeit, Armut, Wohnungsnot, massive Einschnitte ins soziale Netz - die Industriegesellschaft steckt in einer tiefen Krise. Millionen Menschen in Deutschland sind von den Auswirkungen betroffen. Die soziale Balance ist gestört. Mehr denn je sieht der PARITÄTISCHE sich daher als Anwalt sozial Benachteiligter und von Ausgrenzung bedrohter Menschen gefordert.

Der Paritätische ist ein Verband sozialer Bewegungen. Ebenso wie seine Mitgliegsorganisationen fühlt er sich der Idee sozialer Gerechtigkeit verpflichtet: der Chancengleichheit, dem Recht eines jeden Menschen, ein Leben in Würde zu führen und seine Persönlichkeit frei zu entfalten.

Parität - Gleichwertigkeit Aller als Prinzip:
Der Gedanke der Gleichheit aller - der Parität - ist es auch, der das Selbstverständnis des Verbandes kennzeichnet: Der Paritätische versteht sich als Solidargemeinschaft unterschiedlichster und eigenständiger Initiativen, Organisationen und Einrichtungen, die ein breites Spektrum sozialer Arbeit repräsentieren. Dazu gehören Vereinigungen wie der Sozialverband VdK, Arbeiter-Samariter-Bund, die Volkssolidarität, der Guttemplerorden, das Deutsche Jugendherbergswerk und anthroposophische Gemeinschaften aber auch Organisationen wie der Verband alleinstehender Väter und Mütter, der Deutsche Kinderschutzbund, Pro Familia, Frauenhäuser, Migranten-Organisationen, Arbeitsloseninitiativen und viele Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich.
Sie alle erhalten unter dem Dach des Paritätischen die gleichen Chancen, sich zu entfalten und ihre Vorstellungen von sozialer Arbeit umzusetzen - vorausgesetzt, sie stimmen überein mit den Prinzipien des Verbandes: Der Paritätische sieht demokratische Gesinnung, Toleranz und Offenheit als unverzichtbare Grundlagen sozialer Arbeit an.

Traditionelles neben Progressivem
Der Verband ist bestrebt, ein plurales Angebot sozialer Dienste und Einrichtungen zu erhalten. Er unterstützt sowohl traditionelle Formen sozialer Arbeit als auch progressive Bewegungen, die auf gesellschaftliche Veränderungen drängen. Diese Pluralität stellt für den Paritätischen eine bedeutende sozialpolitische Ressource dar, die das Bild der Freien Wohlfahrtspflege kontinuierlich weiterentwickelt.

Digitalisierung in der Wohlfahrt:
Großes Thema für den Paritätischen ist das Thema Digitalisierung in der Wohlfahrt. Wir berichten von unserem Projekt #GleichImNetz, stellen hilfreiche Apps vor und berichten anhand des Arbeiter-Samariter-Bundes von der praktischen Arbeit der Digitalisierung. Verschiedene Menschen aus den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen beschreiben, wie sich die Digitalisierung in ihrem Gebiet auswirkt. Ebenso berichten wir von den Schattenseiten des Internets wie Hate Speech oder Online-Spielsucht und denken darüber nach, wieviel Digitalisierung gut ist für Kinder. Alle Informationen zur Digitalisierung in der Wohlfahrt haben wir in unserer Publikation zum Thema zusammengetragen.