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23.09.2018
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VERBAND WARNT VOR SCHEINSICHERHEITEN DURCH ABBIEGEASSISTENTEN

Warum eine Vorschrift präzise Vorgaben machen muss

Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes DSLV

Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes DSLV [Quelle: DSLV/Regina Sablotny]


Die Vielfalt der am Markt befindlichen Nutzfahrzeuge (vom KEP-Lieferfahrzeug über den konventionellen Gliederzug bis zum kommunalen Entsorgungsfahrzeug) kreiert aufgrund völlig unterschiedlicher Abmessungen individuelle Gefahrenpotenziale beim Rechtsabbiegen. DEN universellen Abbiegeassistenten wird es deshalb auch kaum geben. Dies muss die Nutzfahrzeugindustrie bei der Entwicklung von Assistenzsystemen berücksichtigen. Damit keine Scheinsicherheiten entstehen, muss der Gesetzgeber bei verpflichtender Einführung deshalb auch präzise die Mindest-Leistungsmerkmale für einen technischen Assistenten vorgeben.

Bei entsprechender Marktverfügbarkeit kann die bestehende vorgesetzliche Umrüstbereitschaft der Fuhrparkbetreiber durch eine gezielte finanzielle Förderung, wie sie das Bundesverkehrsministerium bereits angekündigt hat, zusätzlich beschleunigt werden.

Auf die besondere Gefahrensituation, in der sich ein Radfahrer befinden kann, muss durch gezielte Aufklärung und Verkehrserziehungskonzepte bereits für Kinder hingewiesen werden."