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Bericht

Philips erstmals mit eigenständiger Werbekampagne für Digitalradio

Hersteller bemühen sich um gemeinsames Marketing

Quelle: Philips Alexander Hiller Redakteur Meinungsbarometer.info 30.01.2012

Das neue Digitalradio hat derzeit gute Karten: Neben dem zügigen Netzausbau, den vielen neuen öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen im Digitalradio sind es vor allem die Endgerätehersteller, die eine ständig wachsende Zahl neuer Geräte in den Markt pushen. Jetzt hat als erster großer internationaler Markenhersteller Philips in Deutschland eine großangelegte Werbekampagne für Digitalradio gestartet. Die Aktion beinhaltet unter anderem Spots, die bundesweit im Radio laufen. „Unsere Kampagne hat zum Ziel, Digitalradio in Deutschland noch bekannter zu machen und dessen Vorzüge den Verbrauchern zu verdeutlichen, so Bettina Jönsson, Manager Marketing AVM Philips GmbH. Dabei ist diese Kampagne „eine Verlängerung unserer in 2010 gestarteten „Begeistert von Sound“ Aktion, in der wir auf das umfangreiche Audio Lineup von Philips aufmerksam gemacht haben“. Bei der neuen Werbekampagne fürdas Digitalradio arbeitet Philips mit diversen lokalen Radioanstalten zusammen, „die über ihre Begeisterung zu diesem Medium sprechen, die Vorteile der digitalen Variante herausstellen und uns so unterstützen, unsere Botschaft weiter zu tragen“, so Jönsson weiter. Bereits im Umfeld der letztjährigen Funkausstellung hatte Philips durch eine pfiffige Kooperation mit dem Fußballsender 90elf für Aufsehen gesorgt. So wurde extra für die Fangemeinde des runden Leders ein in den Fußballfarben weiß und grün gelaunchter Digitalradioempfänger entwickelt. Mit solchen Maßnahmen möchte man mit Philips „ein Treiber des Themas Digitalradio in Deutschland sein“, so die Marketingmanagerin.

Neben Philips werben auch andere Marken, wie beispielsweise der Digitalradio-Pionier PURE, Sony und Dual für das neue Digitalradio. Allerdings gibt es bis dato (noch) keine deutschlandweite und zentrale Koordinierung der Werbekampagnen. „Tatsächlich liegen die individuellen Gerätekampagnen in der alleinigen Verantwortung des Herstellers“, so Andreas Schneider von der AG Endgeräte. „Wir sind als eher technisch orientierter Verbund auch nicht koordinierend involviert. Denn es ist Usus, dass Marketingpläne, wie auch Produktpläne
zwischen den Herstellern nicht vorab besprochen werden dürfen“, so Schneider weiter. Immerhin würden erste Überlegungen existieren, wieder eine AG Marketing zu aktivieren, „die zusammen mit der ‚Task Force Handelsinfo‘ das Projektbüro Digitalradio bei generellen Marketingkampagnen unterstützen könnte“, so Schneider.

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