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Bericht28.06.2013

Berlin startet großangelegte Kampagne für Digitalradio

Öffentlich-rechtliche und private Sender im Schulterschluss

Berliner Fernsehturm Quelle: Presseamt Berlin

Nach erfolgreichen Kampagnen in anderen Bundesländern startet nun auch in Berlin eine großangelegte Kampagne für Digitalradio. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung des ARD-Projektbüros Digitalradio, der Media Broadcast und der in der Hauptstadt empfangbaren öffentlich-rechtlichen und privaten Digitalradio-Programme wird unter dem Slogan „neue Berliner Luft“ eine Gattungskampagne für das Radio der Zukunft veranstaltet.

„Wir haben an aufmerksamkeitsstarken Plätzen an 20 Standorten in Berlin digitale Citylightboards gemietet, die mit einer Größe von neun Quadratmetern gut auch von Autofahrern zu sehen sind und bis zu drei Millionen Kontakte pro Woche ermöglichen“, erläutert Michael Reichert. Der Leiter des ARD-Projektbüros Digitalradio verweist zudem auf eine 104 Quadratmeter große Videowall am Kurfürstendamm, die mit ihren Abmaßen von 13 mal 8 Meter ein echter Hingucker zu werden verspricht. Hier wird ein Videospot 1.440 Mal am Tag gezeigt, was 164.592 Tageskontakten entspricht. „Die Kampagne läuft im Zeitraum von 1.7. bis 7.7. und vom 15.7. bis 21.7. und wird – je nach Kampagnenform – durch die Einzellogos der beteiligten Sender ergänzt.

„Mit dem Claim ‚neue Berliner Luft‘ ist uns zudem ein griffiger Slogan eingefallen, der die gewünschte Wirkung nicht verfehlen sollte“, sagt Michael Reichert. Durch die Auslage von Flyern in Elektronikfachgeschäften und die Schulung der Verkäufer dürfte zudem auch für die interessierten Kunden das Kaufinteresse kompetent befriedigt werden können. Die Sender sind zudem gehalten, eigene Kampagnenteaser auf den Senderwebsites aufzuschalten.

Zu den aktiven Digitalradio-Machern gehört Oliver Dunk, geschäftsführender Gesellschafter von radio B2. Neben seinem Hauptprogramm ist Dunk auch mit radio Gold und STAR*SAT RADIO – dem wieder aufgelegten, einst sehr bekannten Satellitenradioprogramm – im Berliner Digitalradio-Paket vertreten. „Alle Veranstalter und Sendernetzbetreiber haben die Absicht, die Bekanntheit zu steigern und Mehrwerte von DAB+ zu kommunizieren. Wir sind optimistisch, dass dies gelingt. Jede Reise beginnt bekanntermaßen mit einem ersten Schritt“, so Oliver Dunk. Er fügt hinzu: „Alle Sender aus der Unternehmensgruppe, also radio B2, radio Gold und STAR*SAT RADIO, werden Promos und Spots für die ‚neue Berliner Luft‘ in einem mittleren festgelegten Volumen in ihren Programmen schalten.“ Auch einen Blick in die Digitalradio-Zukunft wagt der Medienprofi Oliver Dunk. „Wünschenswert ist, dass DAB+ in den nächsten fünf Jahren ein etablierter und anerkannter Übertragungsstandard wird. Eine Abschaltung von UKW sehe ich frühestens für 2030.“

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) beteiligt sich ebenfalls aktiv an der Digitalradio-Kampagne. „Der rbb nimmt an der Kampagne „neue Berliner Luft“ teil, weil unsere Hörfunkprogramme ein wichtiger und lebendiger Bestandteil des Lebens vieler Berliner sind. Mit Digitalradio sind unsere Radioprogramme schon vor einiger Zeit in die Zukunft des Radios gestartet. Dies wollen wir unseren Hörern nicht nur in unseren Programmen selbst nahe bringen, sondern auch ‚ganz offensichtlich‘ in der Hauptstadt zeigen“, erläutert Heiko Nehse von der Produktions- und Betriebsdirektion des rbb. Im Rahmen der Funkausstellung wird das ARD-IFA-Radio in Kooperation mit dem rbb Programm radioeins an allen Messetagen von 10 bis 18 Uhr auf Sendung gehen. Hier werden Informationen zum Digitalradio und allem Wissenswerten rund um die IFA vermittelt.

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