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28.09.2018 | AFTER WORK LUXURY | SONDERTHEMA
QUALITÄT MADE IN GERMANY, DIE NEUE LUST AM AUDIO

„DER MENSCH STEHT BEI UNS IM MITTELPUNKT“

Warum sonoro audio genau hinhört, was der Kunde will

ZoomMarcel Faller, Geschäftsführer von sonoro audio aus Neuss in Nordrhein-Westfalen

Marcel Faller, Geschäftsführer von sonoro audio aus Neuss in Nordrhein-Westfalen [Quelle: sonoro audio]


Der Trend zum Hören von Audioinhalten ist ungebrochen - das belegen jüngste Marktstudien, wie etwa der Digitalisierungsbericht Audio 2018 der Landesmedienanstalten. Die Lust am Hören von Musik, Radioprogrammen, Podcast oder Hörbüchern wird durch die Digitalisierung noch beflügelt. Noch nie war es so einfach, Audioinhalte zu konsumieren, denn Audio, Web und Endgerät sind miteinander verschmolzen. Doch gleichzeitig wird auch der Druck auf dem Endgeräte-Markt immer größer – immer mehr Billigmarken aus Asien drängen auf den europäischen Markt, Online-Vergleichsportale erhöhen den Preisdruck. Angesichts dieser Entwicklungen stellt meinungsbarometer.info Markenhersteller "Made in Germany" vor, spricht mit ihnen über Qualität, Markt-Strategien und die neue Lust am Hören. Den Auftakt macht der Gründer und CEO, Marcel Faller, von audio sonoro aus Neuss in Nordrhein-Westfalen.


Herr Faller, vor einem Jahr haben Sie mit sonoro einen Marken-Relaunch gewagt, in dem Sie klar das Markt- und Hörerverhalten analysiert haben. Eines von vielen Ergebnissen war, dass Sie den Markenkern „German Audio & Design“ als zentralen Anker Ihrer Marke beibehalten. Wie gut ist Ihre Strategie aufgegangen?
„German Audio & Design“ ist seit unserem Start 2006 unser Markenkern, wir stellen ihn jetzt noch  stärker in den kommunikativen Fokus. Und das kommt gut an. Unsere Hörerschaft legt größten Wert auf höchste Klangqualität und hochwertiges Design. Beides finden sie passgenau bei unseren Audiosystemen. Und die deutsche Ingenieurskunst ist nach wie vor ein Qualitätsversprechen. Das honorieren die Kunden.

Sie haben in einem Meinungsbarometer-Interview einmal gesagt, wie wichtig es ist, dass Ihre Designer und Entwickler eine gemeinsame Sprache sprechen. Können Sie diese Zusammenarbeit einmal beschreiben?
Die Zusammenarbeit besteht aus Kommunikation jedweder Couleur. Bei sonoro herrscht ein reger Ideen- und Meinungsaustausch. Die Idee zu einem neuen Produkt entsteht bei uns im Team, im engen Austausch mit unseren Fachhändlern und Kunden. Denn wir wollen Produkte entwickeln, die der Kunde braucht und liebt. So werden zunächst die technischen Inhalte festgelegt und dann in die sonoro Formsprache übersetzt. Dabei wird wieder viel miteinander diskutiert, Entwürfe getestet und schließlich kommt ein Audiosystem dabei heraus, das im Idealfall alle glücklich macht - unser Team, unsere Händler und vor allem: unsere Kunden.

Betrachtet man ihre Radios aus der Nähe, so fällt einem auf, dass die Menüführung auf dem Display und auch die Beschriftung der Bedienknöpfe sehr auf visuelle Elemente setzt. Welche Philosophie steckt hinter diesem Bedienkonzept?
Dahinter steht der Kundenwunsch nach Einfachheit. Ich möchte als Kunde mein neues Audiosystem sofort in Betrieb nehmen und Musik hören. Wir haben die Menüführung dahingehend optimiert, dass ein sogenannter Quick Start ohne große Lektüre der Bedienungsanleitung möglich ist. Gleichwohl steckt auch in der Anleitung sehr viel Arbeit, diese wird bei uns im Hause geschrieben und zwar mit dem klaren Anspruch, leicht verständlich alle Funktionen zu erläutern. Zudem folgen die Menüführungen unserer Smart Line und Classic Line Geräte jeweils dem gleichen Schema.

Was halten Sie von dem neuen Trend zum Smart Speaker, der nur noch via Stimme bedient wird? Werden Sie diesen Trend mitmachen?
Auch bei diesem Thema hören wir genau hin, welche Wünsche unsere Kunden haben - und welche Sorgen. In der heutigen Zeit geht es dabei vor allem um den Datenschutz. Die Vorstellung, dass jemand den privaten Raum „aushorchen“ könnte, treibt unsere Kunden um. Deshalb sind wir sehr vorsichtig, was die Hinzunahme einer Sprachsteuerungsfunktion betrifft.  Natürlich forschen unsere Produktentwickler in diese Richtung. Aber zum jetzigen Zeitpunkt kommt für uns eher eine optionale Variante in Frage, als eine fest integrierte – wenn überhaupt.

Macht Ihnen die Konkurrenz aus Asien und machen Ihnen Billigplattformen Angst, über die man an allen EU-Richtlinien vorbei billigste Geräte kaufen kann?
Angst habe ich um die Sicherheit der Kunden, die sich meist unwissentlich Gefahrenquellen ins Haus holen, Stichwort CE-Zertifizierung. Wirtschaftlich sehe ich hier keine Gefahr, denn der Wunsch nach nachhaltigen, langlebigen Produkten wird immer stärker. Wir produzieren für Menschen, die einen hohen Anspruch an Klang und Design hegen und für die Musik ein Stück Lebensqualität darstellt. „Schnäppchen“ aus Fernost können unsere Liebe zum Detail nicht bieten, denn sie speist sich gerade aus dem Zusammenspiel hochwertiger Komponenten. Nur so entsteht etwas Besonderes in Klang und Design.

Sie setzten mit all Ihren Produkten kompromisslos auf Qualität und Sie haben höchste Ansprüche beim Musikgenuss und beim Design. Lässt sich diese hohe Qualität Ihre Produkte angesichts dieser großen Billig-Konkurrenz weiterhin durchsetzen?
Wie gesagt, unsere Zielgruppe wächst, denn bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Unsere Produkte orientieren sich streng am Kundenwunsch und nicht an der puren Masse zum Billigpreis. Das ist nicht das Segment, in dem wir uns verorten. Sicherlich gibt es auch dafür eine Nachfrage, aber unser Angebot richtet sich erster Linie an Menschen, denen Qualität etwas wert ist. Dafür bekommen sie die geballte sonoro Expertise in jedem Produkt, eben German Audio & Design.

Mehr Informationen zu sonoro audio erhalten Sie hier: